Neue Parkbewohner

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aktualisiert am 17.07.2016
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aktualisiert am 13.07.2017

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Natur- und Vogelfreunde Friedrichstal 1971 e. V.

Die Gründung des Vereins Es war im Spätsommer 1970, als sich im Schulhaus, dem heutigen Oskar-Hornung Haus, etwa 20 Natur- und Vogelfreunde trafen. Initiator dieser Zusammenkunft war Walter Giraud. Am Ende des Gedankenaustausches war man sich einig, daß die Gründung eines Vereins mit Erholungs-, Vogel- und Tierpark anzustreben sei.  Ein Gremium unter Vorsitz von Walter Giraud und Egon Kastner wurde mit den hierfür erforderlichen Vorarbeiten beauftragt. Mehr als ein Jahr später, am 01.11.1971, fand in der Halle des Kleintierzuchtvereins ein Treffen in größerem Rahmen statt: die Sache nahm Gestalt an. Am 28.12.1971 wurde dann im Waldhornsaal der Verein für Natur- und Vogelfreunde aus der Taufe gehoben. Es waren 48 Gründungsmitglieder, welche die von Walter Borell vorgelegte Mustersatzung mit geringen Änderungen akzeptierten. Der Verein für Natur- und Vogelfreunde hat sich die Aufgabe gestellt, für die Erhaltung und Pflege der einhei-mischem Pflanzen-, Vogel- und Tierarten einzutreten durch die Schaffung eines der Öffentlichkeit kostenlos zugänglichen Vogel- und Tierparks. Unter dieser Prämisse stand und steht diese Arbeit. Im Frühjahr 1975 kam dann der erste obligatorische erste Spatenstich bei Planierungsarbeiten für den längs-ziehenden Hauptweg. Es folgten das Ausheben der Fundamente für die Volieren und das Verlegen von Entwäs-serungsleitungen. Größte Schwierigkeiten bereitete immer wieder der schwere, zähe Tonboden. Im darauffolgenden Jahr konnten die Stromkabel und die Wasserleitungen mit Strängen zur Rasenbewäs-serung eingebracht werden. Im Jahr 1977 nahm der Haupteingang Rheinstraße Gestalt an. Im Folgejahr gelangen die Fertigstellung des Hauptweges und der Volieren, die Installierung der Parkbeleuchtung sowie die Gestaltung von Seerosen- und Ententeich. Die ersten Tiere wurden eingesetzt, Rasen eingesät, Einjahresblumen, Stauden, Sträucher und Bäume gepflanzt. Im Juni 1979 feierte der Park die festliche Eröffnung.   Zu der denkwürdigen offiziellen Einweihung der Parkanlage "Heglachaue" kamen etwa 1000 Besucher. Mit einer symbolischen Baumbepflanzung am Parkeingang Rheinstraße durch den damaligen Bürgermeister Hecht sowie den seinerzeitigen Ortsvorsteher Emil Füssler und den Vorsitzenden des Verbandes gemeinnütziger Vogel- und Tierparks, Dr. Walla, und mit dem gemeinsamen Durchschneiden des Bandes am Haupteingang vollzog sich die Parkeröffnung unter dem Beifall der anwesenden Besucher.   Wer heute den Vogelpark „Heglachaue“ besucht, kann sich der Atmosphäre dieses Fleckchens Kulturlandschaft nur schwer entziehen. Das schmale Band zwischen Wohnbebauung und Heglach, mit ausgedehnten Streuobstwiesen im Blickfeld hat sein eigenes Gepräge.   Von städtebaulicher Relevanz ist, daß die Parkanlage vier Ortsstraßen miteinander verbindet. Gepflegte Wege, Nischen mit Ruhebänken, besonnt oder im lichten Schatten, bieten Ein- und Ausblicke in Volieren, Vogel- und Tiergegehege, auf farbenträchtige Blumenrabatten, weite Rasenflächen, und Gehölz-säume.   Das Auge genießt das Wechselspiel der Farben, die sanften Wasserbewegungen am Seerosenteich und bestaunt das gravitätische Schreiten der Stelzvögel. Auge und Ohr erfreuen sich am quirligen Treiben am und im  Ententeich.   Eine Parklandschaft bedarf der ständigen Pflege und Betreuung:  Instandhaltung der Anlagen, Rasenmähen, Unkrauthacken, Bewässern in heißen Zeiten, Heckenschnitt im Winter und vieles mehr sind erforderlich. Auch sei hier die Fütterung, Sauberhaltung der Gehege und Volieren sowie  Betreuung der Jungtiere erwähnt. Der beachtliche  Tierbestand erfordert die Bereitstellung entsprechender Futtermengen. Vieles kann im Fach-handel gekauft werden, abgängiges Brot wird durch die Bevölkerung gesammelt und dem Verein zur Verfügung gestellt.   Trotzdem ist der Verein immer wieder auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um all dies auf Jahre hinaus zu erhalten. Verein
Ententeich
Fußweg
die Heglach
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Eine Rarität im Vogelpark
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